Wenn Sie bereits am Workshop teilgenommen und Ihre Anmeldedaten erhalten haben, können Sie sich hier anmelden, um zum internen Bereich zu gelangen.
Schön, dass Sie sich für unser Forschungs- und Schulentwicklungsprojekt für mehr Toleranz, Respekt und Zusammenhalt im Schulalltag engagieren!
In diesem Bereich finden Sie als pädagogische Fachkraft alle notwendigen Informationen, Materialien und digitalen Werkzeuge, um das Projekt strukturiert und erfolgreich an Ihrer Schule umzusetzen.
Das Projekt gliedert sich in fünf Phasen – von der Vorbereitung über die Befragungen bis hin zur technischen sowie kreativen Interventionsarbeit und abschließenden Evaluation. Jede Phase wird durch praxiserprobte Materialien, konkrete Zeitpläne und didaktische Hinweise unterstützt.
Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung und stehen Ihnen bei Fragen jederzeit zur Seite. Gemeinsam gestalten wir eine tolerante Schulkultur – mit Ihren Schüler*innen, für Ihre Schule.
Bitte beachten Sie:
Die Teilnahme an dem Projekt ist ausschließlich über eine Fortbildung beim Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB e.V.) in Hannover möglich. Dieser Workshop ist Voraussetzung, um Zugang zum geschützten Projektbereich zu erhalten.
An die Klassenstufen 7 bis 9
An Oberschulen bzw. weiterführende Schulen
An Schulen in Niedersachsen
Das Projekt gliedert sich in drei Phasen – von der Vorbereitung über die Befragungen bis hin zur technischen sowie kreativen Projektgruppenarbeit und abschließende Überlegungen.
Bei allgemeinen Fragen zum Projekt können Sie sich gerne an uns werden: tolerance@uos.de
Bei Fragen oder Interesse zur Teilnahme an unserem Projekt kontaktieren Sie gerne die Fortbildungsleitung Juliane Liedtke über unsere E-Mail tolerance@uos.de.
Eine Anmeldung zur zugehörigen Fortbildung erfolgt auf der Website des Vereins für Niedersächsische Bildung (VNB e.V.): https://www.vnb-ev.de/index.php?module=014000&dat=22507
Dort finden Sie auch weitere Informationen.
Kontaktieren Sie uns gerne bei weiteren Fragen: tolerance@uos.de
Termine werden unter folgendem Link bekanntgegeben.
Eine Fortbildung findet an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen von jeweils 10-16 Uhr statt.
VNB e.V. Geschäftsstelle Hannover, Seminarraum II, Calenberger Esplanade 2, 30169 Hannover.
Im Rahmen des Projekts bieten wir ein speziell entwickeltes webbasiertes Tool zur (1) Erfassung und (2) Visualisierung des sozialen Netzwerks der Schule, sowie zur (3) Identifizierung der Schulinfluencer*innen an.
Diese werden bei Projektteilnahme von unserem Team mitgeteilt. Um die Zugangsdaten zu erhalten, ist eine vorherige Teilnahme an der Fortbildung erforderlich.
Das Webtool finden Sie auf dieser Projektseite im passwortgeschützten Bereich unter dem Menüpunkt für pädagogische Fachkraft /webtool.
Anleitungen zur Nutzung finden Sie auf dieser Projektseite im passwortgeschützten Bereich unter dem Menüpunkt für pädagogische Fachkraft /webtool. Zudem wird die Anwendung des Webtools in der Fortbildung erklärt und praktisch erprobt.
Die Online-Fragebögen der Schüler*innen werden von geschultem pädagogische Fachkraft während der Unterrichtszeit durchgeführt. Die Fragebögen dauern jeweils nur wenige Minuten (ca. 10 Minuten).
Die Teilnahme der Schüler*innen am Projekt ist freiwillig.
Teilnehmen können alle Schüler*innen der ausgewählten Jahrgangsstufen (7. bis 9.). Sowohl die Schüler*innen als auch ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten müssen über die entsprechenden Informationen (Link hier) verfügen und selbst entscheiden können, ob sie teilnehmen möchten. Schüler*innen ab 16 Jahren können ohne Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten teilnehmen.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt /die-frageboegen.
Die Fragen sind so formuliert, dass sie folgende Aspekte untersuchen:
Wir stellen eine Mischung aus offenen Fragen (wo Schüler*innen frei sein, zu Antworten wie die wollen) und geschlossene Fragen (basierend auf standardisierte Fragebogen, z.B., um Vergleichbarkeit mit anderer Schule zu ermöglichen).
Weitere Informationen zu den Fragebögen finden Sie unter /die-frageboegen.
Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund finden Sie unter /wissenschaftliche-projektbeschreibung.
Reliabilität: Misst der Fragebogen zuverlässig?
Ein Fragebogen ist reliabel, wenn er unter vergleichbaren Bedingungen möglichst stabile und zuverlässige Ergebnisse liefert.
Beispiel:
Marie (15) beantwortet einen Fragebogen zu ihren Einstellungen gegenüber Geflüchteten. Wenn sie die gleichen Fragen kurze Zeit später völlig anders beantwortet, obwohl sich an ihrer Situation nichts Wesentliches verändert hat, kann das auf eine geringe Reliabilität hindeuten.
Validität: Misst der Fragebogen wirklich das Richtige?
Ein Fragebogen ist valide, wenn er tatsächlich das Merkmal erfasst, das untersucht werden soll.
Hier passieren die tückischeren Fehler, denn ein Fragebogen kann völlig zuverlässig immer wieder das Falsche messen. Typische Fallen bei diesem Thema:
Soziale Erwünschtheit – die größte Falle bei Einstellungsfragen.
Jugendliche wissen genau, welche Antwort „erwünscht” ist. Auf die direkte Frage „Bist du Ausländern gegenüber positiv eingestellt?” kreuzen fast alle „Ja” an – auch die, die es nicht sind. Sie messen dann nicht die Einstellung, sondern die Fähigkeit, sozial erwünscht zu antworten.
Was hilft: Anonymität zusichern (und einhalten!), keine Namen auf den Bögen, die Lehrkraft schaut beim Ausfüllen nicht über die Schulter. Und: eher konkrete Situationen abfragen statt Bekenntnisse – „Ich würde einen Mitschüler aus dieser Gruppe zu meinem Geburtstag einladen” verrät mehr als „Ich habe nichts gegen diese Gruppe”.
Der Fragebogen misst etwas anderes als gedacht.
Beispiel: Sie fragen „Wie viele Freunde aus anderen Kulturen hast du?” und werten viele Freundschaften als positive Einstellung. Aber: Ein Schüler auf dem Land mit einer sehr homogenen Klasse kann eine sehr positive Einstellung haben und trotzdem null solcher Freundschaften. Sie messen dann die Gelegenheit zum Kontakt, nicht die Einstellung.
Kurz gesagt:
Reliabilität: Ist die Messung zuverlässig?
Validität: Ist die Messung inhaltlich richtig?
Eine Messung kann reliabel, aber trotzdem nicht valide sein – wie eine Waage, die immer dasselbe falsche Gewicht anzeigt.
Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund finden Sie unter /wissenschaftliche-projektbeschreibung.
Die pädagogischen Fachkräfte und Lehrkräfte, die durch eine Fortbildung des Verein für Niedersächsische Bildungsinitiativen (VNB e.V.) qualifiziert wurden (im Folgenden: TfT-Lehrkräfte).
Bitte beachten Sie, dass dringend empfohlen wird, dass jede TfT-Lehrkraft mindestens eine weitere Person aus dem Kollegium zur Unterstützung bei der Durchführung des Projekts einlädt. Diese Empfehlung beruht auf den Erfahrungen von TfT-Lehrkräften, die die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen während des Projekts als sehr hilfreich beschreiben.
Die 10 Sitzungen mit der Projektgruppe umfassen Themen wie respektvolles Miteinander und Problemlösungen und enden mit schulweiten Aktionen. Für die Durchführung der Projektgruppensitzungen wird den Durchführenden nach Teilnahme an der Fortbildung eine Handreichung mit Ablaufplänen und Materialien zur Verfügung gestellt.
Die Auswahl für die Projektgruppe ist kein Beliebtheitswettbewerb, sondern sie ergibt sich aus der breiten Bekanntheit in der Schülerschaft und der Verbindung zu vielen unterschiedlichen Gruppen. In ihrer neuen Rolle als Schulinfluencer*innen ist ihnen die Möglichkeit gegeben, Probleme an der Schule zu identifizieren, darüber aufzuklären und somit Einfluss auf die Schülerschaft zu haben. Diejenigen, die nicht als Schulinfluencers*innen identifiziert und somit nicht zu der Projektgruppensitzungen eingeladen werden, gelten nicht automatisch als wenig oder schlecht sozial vernetzt, sondern sie sind auch ein wertvoller Bestandteil im Schulnetzwerk. Sie helfen dabei, die Probleme an der Schule zu erkennen, die mit der Projektgruppensitzungen thematisiert werden sollen.
Weitere Unterstützung zur Projektkommunikation an Ihrer Schule finden Sie auf dieser Projektseite im passwortgeschützten Material-Bereich unter dem Menüpunkt für pädagogische Fachkraft /materialien.
Die Teilnahme an der Projektgruppe ist freiwillig. Erfahrungsgemäß schätzen es die Schulinfluencer*innen, in ihrer Rolle aktiv zur Verbesserung des Miteinanders an ihrer Schule beitragen zu können.
Sollte es erforderlich sein, zusätzliche oder alternative Schulinfluencer*innen auszuwählen, ist dies im Webtool entsprechend zu dokumentieren (siehe /webtool). Bitte beachten Sie, dass solche Anpassungen nicht dem Idealfall entsprechen, da sie die potenzielle Wirkung des Projekt verringern können.
Gleichzeitig ist es empfehlenswert, die Sitzungen mit bis zu 18 Teilnehmenden durchzuführen, anstatt mit einer sehr kleinen Gruppe zu arbeiten. Falls einzelne Schulinfluencer*innen nicht teilnehmen können, können sie daher durch andere Personen ersetzt werden, sofern dies im Webtool festgehalten wird.
Es gibt mehrere Gründe, warum wir dies nachdrücklich empfehlen:
Nur das Forschungsteam und das geschulte, für das Projekt zuständige, Schulpersonal haben Zugriff auf die Daten, die unter den DSGVO-Vorgaben geschützt sind.
Diese Zuständigen müssen eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen, um die Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten. Die Namen der Schulinfluener*innen sind für das durchführende pädagogische Fachkraft sichtbar, um diese für die Intervention einzuladen, während die restliche Schülerschaft im Webtool-Graphen anonym bleibt. Die Daten werden nicht an dritte Personen weitergegeben.
Die Daten werden ausschließlich für das Projekt und Forschungszwecke der Universität Osnabrück genutzt und anonymisiert zur Verfügung gestellt.
Wir im Together for Tolerance folgen die strikte Datenschutz Richtlinien der Deutsche Gemeinschaft der Psychologie (DGPs) und DSGVO 2016/679. Das gesamte Projekt ist durch der Ethikkommission der Universität Osnabrück als “ethisch unbedenklich” begutachtet (Ethik-34/2022).
Nach der Erfassung werden Namen durch zufällig generierte Codes ersetzt und die Zuordnungsliste am Ende des Projekts gelöscht. Damit können keine Antworten (auch die sozialen Netzwerkdaten) nicht mehr mit den echten Namen der Teilnehmer*innen in Verbindung gebracht werden.
Alle digitalen Daten werden auf verschlüsselten Servern der Universität Osnabrück mithilfe der Software „MyShare“ gespeichert und nach den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nach Ende des Projekts für mindestens 10 Jahre aufbewahrt. Unser Projekt folgt den Anforderungen der deutschen DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).
Zuständig für den Datenschutz ist die Forschungsleitung Prof. Dr. Maarten van Zalk.
Weitere Informationen zur Studie “Together
for tolerance – miteinander füreinander”
findest du auf unserer Studienwebsite.
Die hier angebotenen Übersetzungen wurden von nicht-professionellen Übersetzer*innen getätigt. Sie dienen der Hilfe, um sprachliche Hürden zu überwinden. Wir garantieren nicht für deren Richtigkeit, sondern verweisen in jedem Fall auf die Deutsche Version.
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